Diabetes Mellitus
inklusive Therapie

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Behandlung von Diabetes Mellitus

Die beste Behandlung ist eine frühzeitig beginnende gute Stoffwechseleinstellung. Bei schweren nichtproliferativen (beginnende Gefässveränderungen) und proliferativen (Gefässneubildung in der Netzhaut) Retinopathien muss eine Lasertherapie der Netzhaut durchgeführt werden. Gegebenenfalls muss zur Behandlung eines klinisch signifikanten Makulaödems der Erkrankungsherd zielgerichtet behandelt werden, also mit einer Injektionstherapie direkt in das Auge.

Kontrolle

Wird die Zuckerkrankheit festgestellt, sollte – auch wenn keine Retinopathie vorliegt – einmal pro Jahr die Netzhaut bei weitgestellter Pupille kontrolliert werden. 

Treten Veränderungen auf oder schreitet eine bisher milde diabetische Retinopathie fort, sind mindestens halb- oder sogar vierteljährliche Kontrollen erforderlich. 

Diabetische Retinopathie und Schwangerschaft

 

Durch eine Schwangerschaft kann sich eine diabetische Retinopathie verschlechtern. Deshalb sollten schwangere Diabetikerinnen mindestens vierteljährlich vom Augenarzt untersucht werden.