Prävention
grauer Star

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Was ist der graue Star

Der Graue Star – fachsprachlich Katarakt – ist eine Trübung der Augenlinse. Die Trübung kann gelblich bis braun sein oder milchig grau bis weiss. Die Linse liegt im Auge unmittelbar hinter der Pupille und übernimmt die gleiche Funktion wie die Linse eines Fotoapparates. Sie erzeugt ein scharfes Bild auf der Netzhaut. Durch die Trübung der Linse ist dieses Bild auf der Netzhaut nicht mehr klar, sodass die Sehschärfe deutlich eingeschränkt wird.

Unbehandelt führt die immer stärker werdende Trübung zur Erblindung. Der graue Star ist die weltweit häufigste Augenerkrankung. Mit rund 50‘000 Eingriffen pro Jahr ist dies die am häufigsten durchgeführte Operation in der Schweiz.

Wie erkennt man den Grauen Star?

Eine Trübung der Linse entsteht meistens schleichend über Monate bis Jahre. Die Sehverschlechterung wird zuerst nicht wahrgenommen, vor allem wenn beide Augen gleich betroffen sind.

Linsentrübungen machen sich oft erst durch eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit bemerkbar und durch ein häufiges Wechseln der Brillengläser. Eine Beeinträchtigung der Sehschärfe fällt erst bei einem fortgeschrittenen grauen Star auf. Das Bild wird immer unklarer und nebliger.

Wie entsteht der Graue Star?

In der Mehrheit der Fälle ist der Graue Star das Ergebnis eines natürlichen Alterungsprozesses der menschlichen Linse. Normalerweise tritt der «Altersstar» nach dem 60. Lebensjahr auf.

Er kann aber auch bei jüngeren Patienten auftreten, vor allem wenn gewisse Risikofaktoren vorliegen wie: Diabetes, starker Nikotinkonsum, hohe Kurzsichtigkeit, Einnahme von Cortison, Verletzungen des Auges oder chronische Entzündungen vorliegen.