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Die diabetische Retinopathie

Netzhautveränderungen infolge der Zuckerkrankheit werden als diabetische Retinopathie bezeichnet. Sie entstehen durch die zunehmende Schädigung kleiner Blutgefässe (Mikroangiopathie): Die Netzhaut besteht aus Sinneszellen, Nervenzellen und -fasern. Dieses Nervengewebe benötigt ausgesprochen viel Sauerstoff. Aufgrund zu hoher Blutzuckerwerte werden jedoch die Mikroblutgefässe geschädigt und können die Netzhaut mit weniger Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Das verursacht eine zunächst unbemerkte Schädigung.

Die diabetische Retinopathie entwickelt sich sehr langsam. Im Durchschnitt tritt sie nach 10 bis 12 Jahren Diabetes auf. Bei schlechter Zuckereinstellung kann sie wesentlich früher, bei guter auch wesentlich später entstehen.

Diabetische Retinopathie und Schwangerschaft

Durch eine Schwangerschaft kann sich eine diabetische Retinopathie verschlechtern. Deshalb sollten schwangere Diabetikerinnen mindestens vierteljährlich vom Augenarzt untersucht werden.